03
März
2021
|
09:53
Europe/Paris

Eine Symphonie des organisierten Chaos

Roger Dubuis hat wiederholt seine Vorliebe für Exzesse und Extravaganz unter Beweis gestellt. Eine Neigung, die mit der furchtlosen Entschlossenheit einhergeht, die Regeln durch einen entschieden ausdrucksstarken und zeitgenössischen Ansatz infrage zu stellen. Diese avantgardistische Geisteshaltung resultiert aus der Zusammenarbeit von visionären Ingenieuren und Uhrmachern mit unvergleichlichem Fachwissen. Sie wird genährt von der allgegenwärtigen Obsession, die Zukunft der Haute Horlogerie zu gestalten. Im Dienste der Ästhetik durch technisches Savoir-faire und der Neuerfindung von Tradition durch entfesselte und grenzenlose Kreativität stellt Roger Dubuis nun eine neue Interpretation seiner Minutenrepetition vor, die einer leidenschaftlichen Anhängerschaft vorbehalten ist.

2021 stellt Roger Dubuis im Rahmen einer destrukturierten Kreation, der Excalibur Diabolus in Machina, einmal mehr seinen kompromisslosen uhrmacherischen Ansatz sowie seine kühne und rebellische kreative Denkweise unter Beweis. Die Uhr steht für das unermüdliche Streben Roger Dubuis nach neuen Herausforderungen, was insbesondere die wagemutige Kombination von Komplikationen illustriert, die nur wenige Uhrmacher beherrschen: eine Minutenrepetition gepaart mit dem für die Genfer Maison charakteristischen fliegenden Tourbillon sowie einem automatischen System mit doppeltem Mikrorotor. Neben dem Tritonus, den in der mittelalterlichen religiösen Musik geächteten „Diabolus in musica“-Intervall, wartet die Excalibur Diabolus in Machina mit zwei weiteren Funktionen auf: einer Anzeige zur Untermalung der akustischen Signale und einer „All or nothing“-Sicherheitsvorrichtung. Dieses in Roségold oder in Titan mit DLC-Beschichtung erhältliche temperamentvolle, hochmoderne Modell demonstriert anschaulich, dass der Teufel zweifelsohne im Detail steckt. Indem die Excalibur Diabolus in Machina erfolgreich technisches Savoir-faire mit gewagter Ästhetik verbindet, unterstreicht sie eindrucksvoll, dass Roger Dubuis wahrlich einer der aufregendsten Akteure der Hyperuhrmacherei ist.

Avantgardistisches Design trifft auf teuflische Uhrmacherkunst

Wenn wir nach den Sternen greifen, geschehen unglaubliche Dinge. Für Roger Dubuis bedeutet dies, ganz bewusst seine eigenen Designmerkmale zu hinterfragen, wie die Excalibur Diabolus Machina beweist: Der Uhrmacher lässt seine historischen Excalibur-Zifferblätter bestehend aus römischen Ziffern und Sternen buchstäblich implodieren, um eine unnachahmliche, aber zugleich entschieden ausbalancierte Architektur zu schaffen. Das daraus resultierende unkonventionelle Design hebt den Gegensatz zwischen geometrischer Strenge und Chaos auf und lässt ein noch komplexeres und spannenderes uhrmacherisches Kunstwerk entstehen, bei dem sich kein einziges Element auf derselben Ebene anordnet.

Zeitlicher Dreiklang

Der ästhetischen Raffinesse stehen die beeindruckenden technischen Charakteristika in nichts nach. Die Minutenrepetition, die einst erfunden wurde, um die Zeit vor dem Aufkommen der elektrischen Beleuchtung auch nachts in Erfahrung bringen zu können, gilt als eine der anspruchsvollsten uhrmacherischen Komplikationen. Sie ist die einzige, bei dem der Uhrmacher während des gesamten Montageprozesses eine Vielzahl von manuellen Einstellungen vornehmen muss, um einen wunderschönen Klang entstehen zu lassen. Sie ist auch die Einzige, die echtes musikalisches Talent seitens seines Erbauers erfordert, der es wie ein Musikinstrument mit größter handwerklicher Sorgfalt stimmt. Da diese komplizierte akustische Komplikation Teil des Vermächtnisses des Markengründers Roger Dubuis ist, sehen es seine Nachfolger als selbstverständlich an, eine Version anzubieten, die dieses Erbe aufgreift und ihm gleichzeitig eine entschieden zeitgenössische und diabolische Wendung gibt.

Indem ein Drücker betätigt wird, setzt die Excalibur Diabolus in Machina ein Schlagwerk in Gang. Die Informationen auf den einzelnen Nocken werden vom Taster der Minutenrepetition mechanisch abgelesen und an die Rechen weitergeleitet, bevor schließlich die Hämmerchen die Gongs anschlagen. Der Träger kann somit nach Belieben die Zeit abrufen: Ein tiefer Ton weist die Stunden aus, ein hoher Ton die Minuten und eine Zwei-Ton-Sequenz die Viertelstunden. Bestehend aus drei Tönen, oder sechs Halbtönen, ist der auch als Halboktave bekannte Tritonus ein mitunter verstörendes Intervall, das nicht den Erwartungen der Hörer entspricht, dafür aber umso mehr zu Roger Dubuis' subversiver uhrmacherischer Herangehensweise passt. Diese ausgeprägte Dissonanz wurde im Mittelalter als „Teufelsintervall“ oder diabolus in musica bezeichnet und in religiösen Kompositionen streng verboten. Nichtsdestoweniger spielt er in komplexen melodischen Harmonien weiterhin eine entscheidende Rolle, insbesondere in Camille Saint-Saëns' symphonischer Dichtung Danse macabre und in der Erkennungsmelodie der Metal-Band Black Sabbath. Indem der Tritonus für das Glockenspiel der Minutenrepetition der Diabolus in Machina ausgewählt wurde, sorgt Roger Dubuis also auf raffinierte Weise für einen Hauch von Chaos. Wird der Drücker zwischen 9 und 10 Uhr betätigt, ertönt ein auf C und Ges gestimmter dissonanter Klang, der durch die edlen Materialien, die er durchdringt, hervorgehoben wird und ein betörend sinnliches Hörerlebnis bietet.

Optischer Reiz und erhöhte Sicherheit

Zu den wichtigsten technischen Neuerungen der Excalibur Diabolus in Machina gehört eine Anzeige zur Untermalung der akustischen Signale bei 11 Uhr. Wird die Minutenrepetition aktiviert, dreht sich eine mit einer römischen Ziffer verschmolzene Scheibe, die mit den Worten „Hours“, „Quarters“ und „Minutes“ versehen ist, die die erklingenden Zeitintervalle visuell begleiten.

Eine weitere Funktion bei 4 Uhr zeigt an, ob sich die Uhr im Modus „Handaufzug“ oder „Zeiteinstellung“ befindet. Diese kunstvolle Komplikation wertet nicht nur das Erscheinungsbild der Excalibur Diabolus in Machina insgesamt auf, sondern ist auch insofern wichtig, da das Uhrwerk Schaden nehmen kann, falls die Uhr während laufender Minutenrepetition eingestellt wird.

Zu guter Letzt dient auch der „All or nothing“-Mechanismus, dessen Name seine Bedeutung in einem Minutenrepetitionsmechanismus widerspiegelt, als weitere Sicherheitsvorkehrung. Er stellt sicher, dass die Minutenrepetition nur dann ausgelöst wird, wenn der Drücker in vollem Umfang betätigt wurde. Dies soll vermeiden, dass der Mechanismus ungewollt aktiviert wird beziehungsweise nur eine Teilablesung der Uhrzeit erfolgt, die zu verwirrenden Zeitangaben führen könnte.

Den richtigen Ton treffen

Die Komplexität dieses Modells wird durch die kühne Entscheidung Roger Dubuis verstärkt, diese neue Interpretation der Minutenrepetition mit dem für die Manufaktur charakteristischen fliegenden Tourbillon zu kombinieren. Jede dieser beiden uhrmacherischen Komplikationen birgt ihre eigenen technischen Herausforderungen, und sie in einem Modell zu vereinen, ist ein Unterfangen, das nur den geschicktesten und erfahrensten Uhrmachermeistern vorbehalten ist.

Um sicherzustellen, dass Liebhaber die Fahrt in vollen Zügen genießen können, ist diese mit dem Poinçon de Genève zertifizierte und dem Kaliber RD107 versehene Reihe mit einem imposanten 45-mm-Gehäuse aus Roségold oder Titan mit DLC-Beschichtung sowie einem äußerst komfortablen Kalbslederarmband ausgestattet. Die Excalibur Diabolus in Machina macht ihrem provokanten und forschen Namen alle Ehre und trifft bei all denjenigen, die Gefallen an Roger Dubuis' Auslegung der Hyperuhrmacherei finden, mit Sicherheit den richtigen Ton.

Roger Dubuis

Adrenalinrausch, Herzklopfen, das sichere Wissen, dass etwas passieren wird: DIE ZUKUNFT DER HYPERUHRMACHEREI HAT BEGONNEN. Kühn, exzessiv, unverkennbar, kompromisslos und ein wenig verrückt – das ist Roger Dubuis. Bei Roger Dubuis, dem geistigen Kind zweier wagemutiger, rebellischer Visionäre, dreht sich seit 1995 alles um Entschlossenheit. Ein innovativer Geist, getragen von einer integrierten Manufaktur, einem Hang, mit den Konventionen zu brechen, und einem unbändigen Willen. Seine Leitmotive sind das Lebenselixier außergewöhnlicher und unverwechselbarer zeitgenössischer Zeitmesser, die von der emblematischen Kollektion Excalibur angeführt werden. Willkommen in der Welt von Roger Dubuis! Lachen, schreien, aufbrausen und vor allem erschaffen ... für Menschen, die nach einem von Zügellosigkeit und Exzessen geprägten Leben streben. Wir bestimmen die Regeln. Indem sich Roger Dubuis von anderen zukunftsweisenden Industrien und originellen Designs inspirieren lässt und grenzenlose technische Raffinesse mit einer angeborenen Vorliebe für Extravaganz kombiniert, beweist das Unternehmen kontinuierlich aufs Neue, dass es einer der aufregendsten Akteure der Hyperuhrmacherei ist. Auf dass jede Sekunde Ihres Lebens unvergesslich wird.